Diese Zeittafel zeigt anhand von Urkunden die Höhepunkte der Geschichte des Kapitels von Onze-Lieve-Vrouw in Maastricht.
1096 (August–23. September)
Der Bischof von Luik schenkt der Kirche von Onze-Lieve-Vrouw in Maastricht zwei Mühlen am Jeker in Maastricht. Erwähnt wird der Aufbruch von Godfried van Bouillon zum Kreuzzug.
Nach dem Zeugnis unter anderem des Kantors des Kapitels von Onze-Lieve-Vrouw in Maastricht haben Kaufleute das Recht, auf ihren Handelsreisen nach Hongarije und in andere östliche Gebiete ungehindert durch Keulen zu reisen.
Levalus, Sohn des Vogts von Maastricht, vermacht testamentarisch Geldbeträge, Schuhe, Häuser, eine Mühle, Erträge aus Ackerland, Zinsen, Wein und ein Lehen.
Gründung der Pfarrei Cadier durch den Archidiakon von Luik, den Scholaster von Tongeren, den Propst des Kapitels von Onze-Lieve-Vrouw in Maastricht und den Pfarrer von Heugem.
Befehl an den Priester von Herk-de-Stad, seine Pfarrangehörigen unter Androhung der Exkommunikation zur Zahlung sämtlicher Zehnten an das Kapitel von Onze-Lieve-Vrouw in Maastricht anzuhalten.
Urteil im Streit zwischen Dekan und Kapitel von Onze-Lieve-Vrouw und den Kaplänen von Onze-Lieve-Vrouw Minor, Sint-Hilarius und Sint-Evergislus einerseits und dem Pfarrer der Kirche von Sint-Jan in Maastricht andererseits, mit Zurückweisung der Forderungen des Pfarrers.